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Website-Marketing

Schlüsselwörter

Hilfen beim Finden, Gewichten und Platzieren von Schlüsselwörtern auch im -->Step-by-Step-Tutorial
Im Zentrum der meisten Suchmaschinen-Optimierungs-Massnahmen steht das Schlüsselwort (Keyword). Es lohnt sich daher, von Anfang an - und das heißt: noch bevor die erste Seite geschrieben ist - viel Zeit und Kreativität auf das "Entdecken" und Formulieren der richtigen Schlüsselwörter und -Phrasen (Schlüsselwort-Zusammenstellungen) zu investieren. Diese Übung bei einer fertigen Web-Site nachholen zu müssen, kostet in der Regel ein Vielfaches an Zeit und Geld und bleibt Stückwerk.
Aber selbst im Nachhinein lohnt sich die Mühe noch. Unter allen Online-Marketing-Massnahmen führt Suchmaschinen-Optimierung von fertigen Web-Sites die Hitliste im Kosten-Ergebnis-Ranking (laut Untersuchungen von Webreference und IDC) mit sicherem Abstand an.
Erster Schritt: Zusammenstellung der Liste nach eigenem Ermessen, so wie ich spontan die Inhalte meiner Website in Stichworten zusammenfassen würde.
Zweiter Schritt: Nachschlagen der Wortfelder in einem Thesaurus – davon gibt es einige vorzügliche im Internet (z.B. englisch: thesaurus.com, bei der Meta-Suchmaschine Metager einen "Web-Assoziator", weitere Hilfsmittel und Online-Tools sind ->hier aufgelistet). Sie geben entweder die von Ihnen vorformulierten Begriffe ein und lassen sich überraschen, was es im „Bedeutungsumfeld“ dieser Begriffe sonst noch an Wörtern und Phrasen gibt, oder Sie nähern sich dem Ziel über eine breite Wortfeld-Suche. Auch einige der großen Suchmaschinen liefern Ihnen Listen "verwandter" ("related") Suchwörter als Hilfestellung. Auch diesen Dienst kann man für die Begriffs-Findung nutzen.
Dritter Schritt: Hilfreich – und schon etwas näher am eigentlichen Problem - auch ein Blick in die Listen der Suchwörter, mit denen alle möglichen Surfer in den Suchmaschinen anfragen (z.B. die “Live-Suche” bei Fireball oder der "Voyeur" der internationalen Suchmaschine WebCrawler). 
Noch intelligenter ist eine gewichtete Liste der Such-Phrasen (Suchwort-Variationen und Kombinationen), die am häufigsten von Surfern in die Suchmaschinen eingegeben werden. Kostenlos gibt es einen solche Dienste inzwischen in allen Suchmaschinen, die Platzierungen in Ergebnislisten "verkaufen". Die meisten haben allerdings eine "englische Schlagseite". Ein gutes Beispiel ist Overture.
Da neuerdings auch Google auf den Ergebnisseiten "Mini-Banner" zu einzelnen Keywords verkauft (Adwords) und dabei nach Klicks abrechnet, kann man dort jetzt ebenfalls auf dem Umweg über einen kostenlosen Test feststellen, wie häufig ein bestimmter Begriff als Suchwort von den Google-Nutzern eingegeben wird. 
Ebenfalls mit "Englischen Neigungen" ein ansonsten vorzüglicher Service:
www.wordtracker.com
Eine Liste aller Sites, auf denen Suchbegriffe „durch´s Schlüsselloch“ betrachtet werden können, finden Sie auf
searchenginewatch.com/facts/searches.html
Hilfreich auch die Keyword-Suche im "deutschen Netz" auf der Basis von über einer Million Suchanfragen:
www.suchmaschinentricks.de/tools/kw_lookup.php3
Vierter Schritt: Best Practice. Es ist auch durchaus legitim, in den Meta Tags (im unsichtbaren Kopf der HTML-Seite) die Stichwortlisten der besonders erfolgreichen Konkurrenz zu plündern (zu finden unter Ansicht – Seitenquelltext bzw. entsprechenden Stellen in den verschiedenen Browsern). Bei der Analyse der Quelltexte der jeweils ersten zehn Treffer zu einem Ihrer Top-Schlüsselwörter in den zehn wichtigsten Suchmaschinen werden Sie mit Sicherheit fündig. 
Ein pfiffiges (und kostenloses) Tool, das Ihnen bei dieser "Ausforschung" der Konkurrenz zur Hand geht ist Page Sneaker von SonicPostion. Es deckt auch gnadenlos Ihre eigenen Fehler und Unterlassungen beim Einbau der entscheidenden Keywords auf ;-)
Wenn Sie selbst erfolgreich sind und Ihre investierte Mühe nicht mit der Konkurrenz teilen wollen, müssen Sie Ihren Quelltext "verstecken". Dafür gibt es verschiedene Methoden des "Cloaking" (auch benutzt für das "Verstecken" von Brückenseiten oder das umfirmieren von dynamischen Seiten -->mehr dazu).
Fünfter Schritt: Testen. Das Nonplusultra der Keyword-Listen-Zusammenstellung ist zweifellos die schlichte Frage an möglichst viele Testpersonen: 
Unter welchen Stichwörtern würden Sie meine Site suchen?” 
Einer meiner Klienten hatte die glorreiche Idee, daraus einen Online-Wettbewerb zu machen. Das Ergebnis war überwältigend, er arbeitet immer noch daran, die Rückläufer zu sortieren.
Auch professionelle Marktforschungsinstitute beschäftigen sich inzwischen mit diesem Thema und bieten entsprechende Dienstleistungen an, allerdings vorwiegend im Zusammenhang der allgemeinen Navigations- und Nutzbarkeits-(Usability-)Analyse.
Sechster Schritt: Die Auswahl. Wenn die optimalen Begriffe aufgelistet und nach Prioritäten geordnet vorliegen, egal ob für die gesamte Site, einen "Seiteneingang" (dazu -->hier), eine Rubrik oder gar eine Seite, muss noch eine letzte Entscheidung getroffen werden: 
  • Wähle ich die "populärsten", d.h. die möglichst "breiten" von möglichst vielen potentiellen Interessenten gewählten Begriffe (wir reden hier natürlich nicht von dem idiotischen Versuch, Massen von Besuchern mit den Keywords "Sex" oder "kostenlos" auf einen Online-Shop für Abflußrohre zu ziehen) mit der relativ geringeren Chance unter die ersten 10 Trefferanzeigen zu gelangen, oder
  • optimiere ich zunächst auf speziellere, aber für die einzelnen Angebote vielleicht präziseren, Begriffe, bei denen ich geringerer Konkurrenz ausgesetzt und daher dichter an einer Topp-Platzierung bin. 
Eine Regel dafür lässt sich nicht aufstellen. Aber die Erfahrung scheint zu zeigen: 
Es ist sinnvoll, nicht nur die einzelnen Seiten einer Web-Site thematisch so eng wie möglich zu fassen, sondern auch die gesamte Site, wenn irgend möglich, auf einzelne Themen, Marken, Produkte etc. zu begrenzen und lieber eine Vielzahl von Web-Sites unter eigenen Domains oder Sub-Domains ins Netz zu stellen und zu promoten (mehr zu einer ökonomisch sinnvollen Kompromisslösung -->hier). 
Die neue Suchmaschinen-Technologie mit der Konzentration auf "Themen", Begriffs-"Vektoren", Begriffs-Vergleiche und Bedeutungsmuster unterstreicht diese Aussage. 
Keyword-Density prüfen
Da für viele Suchmaschinen die relative "Dichte" der Schlüsselwörter auf der Seite, d.h. der Anteil der Schlüsselbegriffe am Gesamttext, von Bedeutung ist, sollte man jeweils für die wichtigsten Seiten den "Keyword-Density-Check" machen. Auch hier helfen Test-Seiten wie: http://www.suchmaschinentricks.de/tools/kw_check.php3
http://www.keyworddensity.com
Je spezifischer desto erfolgreicher
Auf die Schlüsselwörter angewendet heißt das Prinzip: Erst mit den eng gefassten, spezifischen Keywords versuchen ein Top Ranking zu erreichen und erst danach schrittweise auch die Durchsetzung der allgemeineren und "populäreren" Keywords anzugehen.
Hilfreiche Fehler
Nicht alle Begriffe werden überall gleich  und - wesentlich wichtiger - nicht immer richtig geschrieben. Es gibt die typischen "Vertipper" und ein erstaunlich hoher Prozentsatz aller eingegebener Keywords in den Suchmaschinen bestehen aus solchen "Vertippern".  Eine Website, die auch für diese unterschiedlichen Schreibweisen und Vertipper optimiert wird, steht so gut wie ohne Konkurrenz in den Suchmaschinen-Ergebnislisten da. Tools, die typische Fehler und Rechtschreibvarianten zu eingegebenen Suchbegriffen liefern gibt es derzeit erst im Ansatz. Ein Beispiel: www.keyworddiscovery.com
Und dann: Schlüsselwörter richtig platzieren
Diese Schlüsselwörter gilt es jetzt so “strategisch” auf den Seiten (und im nicht sichtbaren Teil des HTML-Codes, z.B. den Meta Tags) zu platzieren, dass die Suchmaschinen bei Aufruf der Begriffe diese Seiten besonders hoch bewerten. Und hier fängt das Dilemma schon an. Jede Suchmaschine sieht das anders! Aber ein paar Dinge sollten Sie auf jeden Fall berücksichtigen.
Dazu die Tipps auf den folgenden Seiten -->

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