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Text! Text! Text!

(Ein kleines Tutorial zum Texten für Suchmaschinen mit hilfreichen Tipps finden Sie -->hier
Finden und Platzieren von Schlüsselwörtern im Text gehört zu den "Basics" der Suchmaschinen-Optimierung. Dazu eine Kurztutorial mit hilfreichen Tools)
Text ist also wichtig – je mehr desto besser in der Regel! Andererseits - so widersprüchlich ist die Suchmaschinen-Welt - bestrafen einige Suchmaschinen, darunter auch Google, zu lange Texte. Was dabei "zu lang" ist, wird verschwiegen. Bleibt eine grobe Daumenregel, die sich auch aus redaktionellen Gründen anbietet:
Mindestens 100-200 Wörter, höchstens 600-800 Wörter.
Seiten ohne Text (z.B. rein graphisch gestaltete Seiten) werden von den Suchmaschinen ignoriert. (Gegenmaßnahmen -->hier) Einige verlangen sogar Mindestmengen an Text. 
Viel aber nicht zu viel!
Zu viel Text pro Seite kann auch aus anderem Grund konterproduktiv sein, dann nämlich, wenn zu viele verschiedene Themen auf der Seite angesprochen und damit zu viele Schlüsselwörter mit disparater Bedeutung zur Verfügung stehen. 
Das verwässert die "Dichte" der Begriffe (Verhältnis zum Gesamttext) und erschwert den modernen Suchmaschinen die Zuordnung zu bestimmen "Themen". 
Text einschmuggeln
Nun gibt es Tricks, auch textlosen Seiten Text einzuhauchen. Schlüsselwörter können hinter Bildern und Graphiken „versteckt“ werden (IMG ALT Tag im HTML oder das TITLE Attribut innerhalb von HTML Tags, Beispiel: <A HREF=bildquelle.html"><IMG
SRC="bilder/bild.jpg" WIDTH="60"
HEIGHT="72" ALT="Text mit Keywords, Bildbeschreibung"></A>
), in Links auftauchen etc.   Oft aber reicht das nicht aus und es muss zu aufwendigen Hilfsmitteln (z.B. den sogenannten Brückenseiten -->mehr dazu hier) gegriffen werden.
Platzierung der Schlüsselwörter
Wieder nur als generelle Regel, die nicht in allen Teilen für alle Suchmaschinen gilt:
1. Frequenz (keyword frequency) = schlicht die Häufigkeit eines Schlüsselworts auf einer Seite. Im Kampf gegen Spam disqualifizieren manche Suchmaschinen inzwischen Seiten mit "unplausibel" hoher Suchwort-Frequenz. Google hat hier kürzlich (November 2003) den Vogel abgeschossen mit der Einführung eines veränderten Algorithmus, der Seiten, die für bestimmte Keywords "überoptimiert" sind, drastisch herabstufte und in der Szene der professionellen Suchmaschinen-Optimierer eine Art kollektiver Nervenkrise auslöste. Denn was im Einzelfall "überoptimiert" bedeutete, blieb im Dunkeln. Offensichtlich legt Google die jeweilige Messlatte für die Keyword/Keyphrase-Dichte "on the fly" fest, d.h. offensichtlich im Kontext aller Seiten im Index mit diesem Keyword/Keyphrase.
2. Prominenz (keyword prominence) = Schlüsselwörter 
  • im Titel, 
  • am Anfang der Seite oder der Meta Tags, 
  • in Link-Texten (Anker-Texten, Beispiel: <a href="site/seite.html">keywords im Beschreibungstext</a> oder zusätzlich:
    <a href="beispiel-domain/beispiel-seite.html" TITLE="beispiel-thema">mehr zu beispiel-thema</A>
    allerdings wird das TITLE-Attribut in HTML-Tags von den Suchmaschinen in der Regel ignoriert),
  • in Überschriften, Zwischenüberschriften, fett, kursiv etc.
3. Suchwort-Dichte (keyword density) = Anteil des Schlüsselworts an der Gesamtzahl der Wörter auf der Seite, nicht zu gering (möglichst nicht unter 1-2 Prozent) aber auch nicht zu hoch (alles über 8-10%), da dann der Spamdexing-Verdacht aufkeimt (s.o. "Über-Optimierung"). Bei Suchmaschinen, die nicht mehr eine einzelne Seite sondern die gesamte Site in einem auswerten (Themen-basiertes Ranking) spielt die Suchwort-Dichte einer Seite natürlich eine weit geringere Rolle. Hier sollte versucht werden, einige wenige, für das Thema der Gesamt-Site zentrale "Keywords" seitenübergreifend zu platzieren. (s. "Wie die Suchmaschinen bewerten", Punkt 10)
4. Nähe (keyword proximity) = die räumliche Nähe zusammengehöriger Schlüsselwörter. Wichtig vor allem, wenn der Nutzer nach Wort-Kombinationen oder zusammengesetzten Begriffen sucht. 
Der erste Satz als Seitenbeschreibung
Auch die Gestaltung der Texte selbst ist wichtig. Faustregel: Wie eine Zeitungsnachricht – das Wichtigste zuerst! Einige Suchmaschinen holen sich nämlich die Beschreibungen einer Seite, den Text, den der Surfer auf den Ergebnislisten der Suchmaschinen findet, aus den ersten “sichtbaren” Zeilen Ihrer HTML-Seiten. Und da finden sich dann oft höchst kryptische Texte, die nicht unbedingt zum Besuch der Verlags-Site motivieren.
Das kann die leicht indignierte Aufforderung sein: 
"Wenn ihr Browser kein Javascript unterstützt..." (erster HTML-Tag auf der Seite obwohl für die meisten Besucher unsichtbar), 
oder: 
"Home" "Service" "News" "Wir über uns" (ein Zeichen dafür, dass der robot als erstes auf die Navigationsleiste links gestossen ist), 
oder gar: 
A - B - C - D - E.... (Wenn hier eine Suchleiste eingebaut ist).
Zur Lösung des Tabellen-Problems -->hier
"...und sonst noch irgendwo" (Ringelnatz)
Text kann in den NOFRAMES-Bereichen von Framesets oder auch in NOSCRIPT z.B. Javascript oder Flash untergebracht sein, in Kommentaren, Linktexten etc. (s.u.). 
Seit die Suchmaschinen ganz überwiegend inzwischen Meta Tags, vor allem die <Keyword> Tags ignorieren, suchen Webmaster verzweifelt nach Möglichkeiten, relevante (nur solche sollten überhaupt erwogen werden) Schlüsselbegriffe im <Body> Text unterzubringen, ohne den geneigten User nicht durch Überfrachtung der Texte zu verscheuchen.
Nun ist es für einen geschickten Texter wohl noch möglich, neben den Begriffen und Phrasen, für die er die Seite optimieren muss, auch noch ein Plätzchen für Synonyme und die wichtigsten verwandten Begriffe zu finden, aber spätestens bei den üblichen "Verschreibern" ist seine Kunst am Ende. Dabei wäre es wichtig, auch und gerade diese typischen Schreibfehler (Beispiel: Suchmaschiene) und Dreher mit aufzunehmen, da 
  • bis zu 20 Prozent von Suchanfragen zu bestimmten Begriffen falsche Schreibweisen benutzen und
  • naturgemäß die "Konkurrenz" bei diesen falsch geschriebenen Begriffen gering , heißt: die Wahrscheinlichkeit, hier auf den ersten Ergebnisplätzen zu landen, besonders groß ist.
Was tun? In der "Steinzeit" der Suchmaschinen-Optimierung wurde mit unsichtbarer Schrift gearbeitet (Schriftfarbe=Hintergrundfarbe). Nachdem die Suchmaschinen diese Praktiken bald als Spamdexing brandmarkten, erscheinen jetzt immer häufiger pfiffige Alternativen, bei denen Listen von Suchwörtern ganz offen auf den Seiten - in der Regel am Fuß der Seite - platziert werden - sozusagen als redaktionelle Dienstleistung, quasi als Seiten-Glossar.
Da heißt es dann etwa: "Diese Inhalte werden oft auch gefunden unter den Begriffen: Keyword 1, Keyword 2, ....
Oder: 
"Thema dieser Seite: Keyword 1. Für diesen Begriff werden in der Fachsprache oft auch noch verwendet: Keyword 2, Keyword 3....."
Oder gar:
"Vorsicht! Der Begriff Keyword 1 wird oft fälschlich geschrieben: Keyword 1 falsch, Keyword 2 falsch, Keyowrd 1 Dreher, ...."
Und damit das Ganze den Eindruck der Seite nicht beeinträchtigt, werden diese "Fußnoten" in kleinerer Type oder in unauffälliger Farbgebung gestaltet.
Nur "moralische" Tricks helfen auch wirklich!
Drei Dinge aber sollten bei allen Überlegungen zu Text-Platzierungen und Text-Redaktion beachtet werden:
  • Mit "illegitimen" Tricks schießt sich der Webmaster selbst in die Füße: Er lockt die falschen Leute auf seine Site, die dann frustriert wieder fliehen, lügt sich dabei selbst in die Tasche und verscheucht langfristig die Zielgruppen, die er eigentlich ansprechen und über die Suchmaschinen erreichen wollte. Sinnvoll sind nur Texte, die den Zweck der Seite genau treffen (nicht versuchen, eine Seite zu Badewannen mit Sex-Begriffen zu "verkaufen") und nur dort, wo sie sowohl von den Nutzeren als auch von den Suchmaschinen als legitim betrachtet werden. 
  • Was heute noch (halb-)legal ist, kann morgen schon zum Rausschmiss aus dem Suchmaschinen-Index führen - und kaum jemand wird wohl die Zeit haben, seine Seite ständig auf den jeweils neuesten Anti-Spamdexing-Stand der Suchmaschinen umzuschreiben.
    (mehr zu Spamdexing -->hier)
  • Optimal ist es aus all den geschilderten Gründen, jede einzelne Seite thematisch so eng wie möglich zu fassen.  Eine Seite = ein Thema = eine hohe Konzentration relevanter Schlüsselbegriffe, die im Seitenkontext auch wirklich Sinn machen.

© lb medien 2004
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